Generationenschießen

Groß war die Freude über die rege Teilnahme am Generationenschießen. Es traten zehn „Schützenpaare“ in den Schießstand. Ein Altersunterschied von mindestens 20 Jahren innerhalb eines Duos war die Voraussetzung für einen Start bei diesem Preisschießen. Nach einem ausgeklügelten System gab zunächst der ältere Part (meist ein Elternteil) seinen Schuss ab. Für den jüngeren Schützen des Duos galt es im Anschluss, einen Schuss zu landen, der eine ganz bestimmte, vorgegebene „Entfernung“ (226 Teiler) zum Schuss des älteren Schützen aufwies. Eine wahrlich nicht einfache Aufgabe, an der sich so manches Duo über die beste Taktik den Kopf zerbrach. Dasjenige Duo, das der Vorgabe am nächsten kam, ging als Sieger hervor. Thomas Haberhauer gelang das Kunststück, diese Vorgabe fast exakt zu treffen und so gewann er, gemeinsam mit seinem Vater Toni, das diesjährige Generationenschießen. Am Ende war für alle der Spaß das Wichtigste und jedes Teilnehmer-Paar durfte sich zum Schluss einen schönen Preis aussuchen.

Generationenübergreifende Begeisterung für den Schießsport zeigten die Teilnehmer des diesjährigen Generationenschießens.

Seniorenpreisschießen

Am diesjährigen Seniorenpreisschießen für die über Fünfzigjährigen nahmen sechs Schützen teil. Den besten Schuss des Abends erzielte Richard Seemüller mit einem 88 Teiler, der damit das Seniorenpreisschießen gewann, vor Anton Oberleiter und Manfred Schunn. Die Plätze 4 bis 6 gingen an Toni Haberhauer, Werner Frank und Josef Kainz.

von links: Anton Oberleiter, Richard Seemüller, Werner Frank, Manfred Schunn, Toni Haberhauer, Josef Kainz – Die Teilnehmer des diesjährigen Seniorenpreisschießens.

Glückwünsche zum 70. Geburtstag

Zu seinem 70. Geburtstag durfte unser langjähriger Vereinsvorstand und Ehrenschützenmeister Anton Oberleiter zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen. Der Tradition entsprechend beglückwünschten zunächst die Böllerschützen lautstark den Jubilar, bevor dann im Vereinsheim in gemütlicher Runde ausgiebig gefeiert wurde. Beim Schmökern in alten Fotoalben, die zum Teil Anton Oberleiter persönlich angelegt hat, wurde so manche Erinnerung aus der Vereinsgeschichte wieder wach.

1. Schützenmeister Johannes Panradl (re.) und Böllergruppenleiter Bene Wiltsch (li.) überreichten Anton Oberleiter einen Geschenkkorb und eine Urkunde.

Rundenwettkämpfe unserer Vereinsmannschaften

Insgesamt fünf Mannschaften des SV „Frohsinn“ Ilmmünster nehmen in der Saison 2019/20 an den Rundenwettkämpfen auf Gau- und Bezirksebene teil: Auf Gauebene eine Luftgewehrmannschaft, eine Luftgewehr-Schülermannschaft und zwei Luftpistolenmannschaften. Auf Bezirksebene eine Luftgewehrmannschaft.

Hier eine Zwischenbilanz:

Die 1. Luftgewehrmannschaft konnte in der 3. Runde der Bezirksliga West zuhause drei Mannschaftspunkte gegen die Lokalrivalen aus Scheyern einfahren und erzielte so ganz nebenbei mit 1548 Ringen einen neuen Vereinsmannschaftsrekord. Einziger Wehrmutstropfen der Begegnung war, dass Anna Haberhauer an Position 1 mit 392 : 394 Ringen einen Einzelpunkt an ihre Gegnerin Yvonne Schweigler abgeben musste. Alle anderen Mannschaftsschützen konnten ihre Punkte nachhause bringen: Maria Haberhauer gegen Benjamin Schweigler (382 : 377), Thomas Haberhauer gegen Charlotte Maier (380 : 375), Claudia Schäfer mit famosen 394 : 352 Ringen gegen Melanie Kosel. Mit diesem Sieg steht Ilmmünster weiterhin an der Tabellenspitze der Bezirksliga West.

In den Gruppen der Gauligen entscheidet lediglich das Mannschaftsergebnis über Sieg oder Niederlage. Duelle wie in der Bezirksliga gibt es hier nicht.

Die 2. Luftgewehrmannschaft vertritt den Verein in der Gruppe B Süd der Gauliga in der Besetzung Johannes Panradl, Christian Mennacher, Richard Seemüller, Johannes Eicheldinger und den Ersatzschützen Christoph Gerblinger und Sabine Huber. Nach zwei Runden ist die Bilanz mit einem knappen Sieg auswärts in Schweitenkirchen (1423 : 1425 Ringe) und einer Niederlage zuhause gegen die 2. Mannschaft aus Scheyern (1447 : 1463 Ringe) ausgeglichen. Bei fünf Gruppenteilnehmern findet man sich derzeit mit 2 : 2 Mannschaftspunkten in der Tabellenmitte auf Platz 3 wieder.

Ebenso ausgeglichen mit einer Niederlage und einem Sieg startete unsere Schülermannschaft in die Saison. Zunächst verlor die Mannschaft zuhause ihre Begegnung knapp mit 484 : 486 Ringen gegen Oberlauterbach (Von jeder Mannschaft kommen die drei ringbesten Schützen in die 20-Schuss-Wertung). Die zweiten Begegnung konnte mit 478 : 441 Ringen in Ludmannsdorf gewonnen werden.

Unsere Schülermannschaft (von links): Daniel Langer, Oliver Biskup, Tobias Langer, Valentin Kainz, David Brand

In der Gruppe A der Luftpistolenschützen bewahrten Richard Seemüller, Mirko Wendler, Johannes Eicheldinger und Erwin Heidenkampf bisher eine weiße Weste. In zwei Begegnungen wurden vier Mannschaftspunkte einsackt (Walkertshofen : Ilmmünster 1295 : 1355 Ringe; Ilmmünster : Oberlauterbach 1354 : 1350 Ringe). Die Mannschaft belegt damit Tabellenplatz 2.

Recht holprig verlief der Start in die Rundenwettkämpfe für unsere 2. Luftpistolenmannschaft. Marek Püstel, Georg Stemmer, Monika Stemmer und Werner Frank mussten in beiden bisherigen Begegnungen die Punkte an ihre Gegner abgeben. Nandlstadt : Ilmmünster 1393 : 1323 Ringe, Ilmmünster : Auerhahn Kirchdorf 1325 : 1397 Ringe. Bei 6 Gruppenteilnehmern bedeutet dies derzeit den 5. Tabellenplatz.

Souveräne Titelverteidigung beim Bernd Sibler-Bezirkspokal

Der Bernd Sibler-Pokal wurde als direkter Nachfolgepokal für den Erwin Huber-Pokal unter gleichen Modalitäten heuer zum ersten Mal von der Bezirksjugend Niederbayern ausgeschossen. Dabei treten pro Gau drei erfolgversprechende Nachwuchsschützen an den Stand (1x Jugendklasse, 1x Juniorenklasse II, 1x Juniorenklasse I). Weil 2018 der letzte Erwin Huber-Pokal von der Hallertauer Mannschaft in der Besetzung Anna Haberhauer, Sophia Müller (Schweitenkirchen) und Maria Haberhauer gewonnen worden war, wurde in diesem Jahr der Bezirkspokal in unserem Gau bei den Abensquellschützen in Abens ausgeschossen.

Nachdem Sophia Müller verhindert war, wurde Thomas Haberhauer von Gaujugendleiterin Marisa Goossens nachnominiert. Der Schützengau Hallertau war somit durch drei Ilmmünsterer Schützen vertreten – Thomas, Anna und Maria Haberhauer. Das Geschwister-Team musste gleich zu Beginn des Wettkampftages antreten, da ihre Anreise am kürzesten war. Sie nutzten ihren Heimvorteil und es gelang ihnen, der Konkurrenz kräftig vorzulegen: Thomas (Jugendklasse) 381, Anna (Junioren II) 387 und Maria (Junioren I) ebenfalls 387 Ringe. Wie sich herausstellen sollte, eine für die anderen Gau-Teams nicht zu knackende Nuss. Das Mannschaftsergebnis von 1155 Ringen reichte am Ende des Tages für einen souveränen Sieg und damit die Titelverteidigung vor der Mannschaft des Gaus Simbach mit 1141 Ringen. Der Bernd Sibler-Wanderpokal bleibt so für ein weiteres Jahr in der Hallertau und wird auch 2020 wieder in der Hallertau ausgetragen werden.

Für die acht besten Schützen gab es dann noch ein klassenübergreifendes Einzelfinalschießen, für das sich Thomas, Anna und Maria qualifizieren konnten. Dabei belegte Thomas am Ende Platz 7, Maria Platz 4 und Anna Platz 2.

Bezirksrätin Hannelore Langwieser (Mainburg) übernahm stellvertretend für Staatsminister Bernd Sibler die Siegerehrung.

Groß war die Freude bei (hintere Reihe von links) Marisa Goossens (Gau- und Bezirksjugendleiterin), Hannelore Langwieser, Josef Kammerer (3. Gauschützenmeister) und den Schützen (vordere Reihe von links) Anna, Thomas und Maria Haberhauer über die erfolgreiche Titelverteidigung.