Start ins neue Kalenderjahr mit dem Dreiwaffenturnier

Dreiwaffenturnier – Das bedeutet, dass sich jeder Schütze hintereinander in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole und Bogen beweisen muss, also auch in denjenigen Disziplinen, in denen der einzelne Schütze nicht geübt ist. Ebenso darf kein Schütze das ansonsten gewohnte Schießequipment wie Schießjacke oder Schießhose verwenden. Pro Disziplin werden jeweils 5 Schuss abgegeben und die Ringzahlen dann addiert.

Bei 15 Teilnehmern konnten am Ende des Abends zwei Vereinsschützen einen Doppelsieg feiern. Tobias Wendler und David Brand erreichten jeweils 110 Ringe. Rang 3 ging an Sabine Huber mit 97 Ringen.

Die besten Schützen des Dreiwaffenturniers: v.l. 2. Schützenmeister Benedikt Wiltsch, Sabine Huber, Tobi Wendler, David Brand, 1. Schützenmeister Johannes Panradl

Christkindlanschießen

In Bayern ist die Tradition des Christkindlanschießens an Hl. Abend zu Ehren des Kindes in der Krippe bereits seit alter Zeit verankert. Das Jesuskind wird mit lautstarken Salutschüssen gleich einem König auf Erden willkommen geheißen.

Erstmalig kam dabei neben den klassischen Böllerschüssen die frisch restaurierte Kanone zum Einsatz. Die Gäste, die sich auf dem Rathausplatz eingefunden haben, um dieses Spektakel mitzuerleben, kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Bei Glühwein und Plätzchen wurden fleißig und freudig Weihnachtswünsche ausgetauscht.

Erster Einsatz nach langer Restaurierungszeit
Unsere Böllerschützen mit Kanone

Vereins-Weihnachtsfeier

Wie jedes Jahr waren auch heuer wieder alle Vereinsmitglieder zum gemütlichen Beisammensein in der Vorweihnachtszeit eingeladen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen und dem besinnlichen Teil folgte die Ehrung langjähriger und verdienter Vereinsmitglieder durch den 1. Schützenmeister Johannes Panradl: Herr Rudolf Schindler wurde für 50-jährige Vereinsmitgliedschaft und Herr Josef Brandmeier für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Das Vereinsehrenzeichen in Grün erhielten Arnold Schindler und Michael Münster. Als besondere Anerkennung wurde auch der langjährigen Vereinswirtin Anni Grünberger, die über die vielen Jahre hinweg an den Vereinsabenden und zu besonderen Feierlichkeiten wie der Weihnachtsfeier für unser leibliches Wohl gesorgt hat, das Vereinsehrenzeichen in Grün verliehen. Danke Anni!

Mit dem Vereinsehrenzeichen in Bronze wurden Erwin Heidenkampf und Tommy Plöckl ausgezeichnet. Tommy Plöckl wurde zudem für besondere Verdienste das Fahnenehrenzeichen in Gold verliehen.

Weitere Höhepunkte bildeten der Besuch des Nikolaus, eine Tombola mit zahlreichen hochwertigen Preisen sowie zwei Versteigerungen selbstgefertigter Handwerksstücke. Der Erlös kam der Vereinskasse zugute. Allen Spendern und Helfern ein herzliches Dankeschön.

Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder
Ehrung für besondere Verdienste für den Verein

Generationen- und Seniorenpreisschießen

Wie jedes Jahr wurde die Vorweihnachtszeit eingeläutet durch zwei beliebte Preisschießen, dem Generationen- und dem Seniorenschießen.

Im Generationenschießen treten Nachwuchs-Gewehrschützen jeweils im Team mit einem Erwachsenen, meist einem Elternteil, in den Schützenstand. Dieses Jahr waren krankheitsbedingt leider nur zwei Sohn-Vater-Teams am Start, die sich einen harten Fight lieferten. Der Spaß am Schießen kam dabei natürlich auch nicht zu kurz.

Schlussendlich siegte Team Brand (David und Herbert Brand) mit gemeinsam errungenen 146 Ringen vor Team Habermann (Felix und Florian Habermann) mit 115 Ringen.

Zur Belohnung gab es für beide beteiligten Teams Preispakete, die in geselliger Runde verliehen wurden.

Fröhliche Gesichter bei der Preisverleihung

Voraussetzung für die Teilnahme beim Seniorenpreisschießen ist die Vollendung des 50. Lebensjahres. Geschossen wurde frei mit Luftgewehr oder Luftpistole, also ohne Auflage, eine Herausforderung für nicht regelmäßig im Training stehende Schützen. Das Sieger-Paket abräumen konnte schließlich mit klarem Vorsprung „unser Schießprofi“ Richard Seemüller mit 93 Ringen (10er-Serie), gefolgt von Johannes Eicheldinger, der 82 Ringe erreichte und Werner Frank (75 Ringe).

Die Teilnehmer des Seniorenpreisschießens

Oktoberfest Trachten- und Schützenzug mit Ilmmünsterer Beteiligung

Der Trachten- und Schützenzug am ersten Wiesnsonntag zählt zu den größten Umzügen weltweit. Rund 9500 Trachtler und Schützen ziehen dabei durch die Münchner Innenstadt.

Anna Haberhauer wurde die große Ehre zu Teil, als niederbayerische Jugendkönigin bei diesem Großereignis den Schützenbezirk Niederbayern vertreten zu dürfen.

Bereits die Vorbereitungen auf diesen großen Tag waren herausfordernd, da es sehr strenge Vorschriften bezüglich der Kleidung der Zugteilnehmer gibt. So musste manches Kleidungsstück neu besorgt werden.

Der aufwändige Blumenschmuck wurde von einer Klassenkameradin Annas seit Grundschultagen, der Ilmmünsterin Lisi Gleixner, die bei Blumen Neumair in Pfaffenhofen eine Ausbildung zur Floristin macht, mit viel Herzblut, Aufwand und Können gefertigt. Mehr als einmal wurden wir auf den tollen Rosenbogen angesprochen.

Mit der prachtvollen Schützenkette unter dem Rosenbogen, der von Annas Bruder Thomas und ihrem Trainer Falk Schäfer getragen wurde, ging es bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen auf den ca. sieben Kilometer langen Parcours quer durch München, vorbei an Tausenden staunender und begeisterter Zuschauer. Am Ende des anstrengenden Weges stand der feierliche Einzug ins Schützenzelt und die anschließende Stärkung mit knusprigen Wiesnhendln und der ein oder anderen Maß Wiesnbier.

Der Nachhauseweg vom Schützenzelt zur U-Bahn zog sich bei bester Stimmung über mehrere Stunden hin: Zahlreiche Wiesnbesucher wollten unbedingt ein Foto von sich und der niederbayerischen Schützenkönigin unter dem Rosenbogen mit nachhause nehmen. Dem wurde natürlich gerne nachgekommen. So sind auf dem Weg zur U-Bahn-Station wohl mehrere Hundert Fotos mit Menschen aus allen Erdteilen zusammengekommen.

Es war ein ganz besonderer Tag, den wir alle, Zugteilnehmer und Begleiter, nicht vergessen werden.

Bezirksjugendkönigin Anna Haberhauer unter dem Rosenbogen mit ihren beiden Begleitern Thomas Haberhauer und Falk Schäfer kurz vor Beginn des Umzuges