Gesucht wurden die besten Schützen des Vereins in den
Kategorien Luftpistole, Luftgewehr, Luftgewehr Jugend und Lichtgewehr Schüler
(bis 12 Jahre).
Bei den Erwachsenen mussten sich in einem Vorkampf die
Schützen in den einzelnen Kategorien jeweils über 40 Schuss für das dann
folgende Finale qualifizieren. Das Finale wurde über 10 Schuss ausgeschossen.
Dabei wurde jeder Schuss einzeln angesagt. Jedem Schützen standen pro Schuss
nur 50 Sekunden Zeit zur Verfügung.
Spannung pur war im Finale der Luftpistolenschützen
angesagt. Bis kurz vor Schluss sah Mirko Wendler mit klarem Vorsprung vor dem
Zweitplatzierten wie der sichere Sieger aus. Mit nur 4 Ringen im vorletzten
Schuss wurde aus dem Vorsprung plötzlich ein Rückstand. Der bis dahin
Zweitplatzierte Werner Frank nutzte seine Chance und konnte schließlich
ausgleichen. Endstand im Finale 82:82 Ringe. Über den Titel des Vereinsmeisters
musste so ein Stechschuss entscheiden. Dabei hatte Werner Frank das glücklichere
Händchen. Er entschied das Stechen mit 8:7 für sich. Platz 3 ging mit 81 Ringen
an Johannes Eicheldinger.
Bei den Luftgewehrschützen setzte sich im Finale, das
in Zehntelwertung ausgetragen wurde, Anna Haberhauer mit 103,8 Ringen durch. Sie
wurde Vereinsmeisterin vor Thomas Haberhauer (101,0 Ringe) und Valentin Kainz
(96,3 Ringe).
In der Jugendklasse Luftgewehr ergatterte Felix
Habermann mit 167 Ringen (20 Schuss) den Vereinsmeistertitel vor Sophie Huber
und Philipp Leuschner.
Die jüngsten Teilnehmer waren mit stolzen 10
Teilnehmern mit dem Lichtgewehr vertreten. Der Vereinsmeistertitel in dieser
Kategorie ging an Jakob Niedermeier mit 163 Ringen aus 20 Schuss vor Jakob
Mennacher (147 Ringe) und Florian Röllig (144 Ringe).
hintere Reihe: Mirko Wendler, Werner Frank, Johannes Eicheldinger; vordere Reihe: Thomas Haberhauer, Anna Haberhauer, Valentin Kainz – unsere Vereinsmeister mit Luftpistole und Luftgewehr. Vereinsmeister und König mit dem Lichtgewehr
Könige 2026 gekürt
Im Zuge der Vereinsmeisterschaft wurde auch die neuen
Schützenkönige ermittelt.
Valentin Kainz gelang mit einem 75 Teiler der beste
Schuss des Abends. Mit der Königswürde ist die große Ehre verbunden, im
nächsten Jahr den Verein bei offiziellen Anlässen zu repräsentieren. Wurstkönig
mit dem zweitbesten Schuss (82 Teiler) wurde Thomas Haberhauer.
Die Jugend-Krone holte sich Felix
Habermann. Tobias Stowasser wurde König mit dem Lichtgewehr.
Am Ende des Abends wurden in
geselliger Runde die Insignien von Wurst- und Brezenkönig traditionsgemäß
gemeinsam verspeist.
v.l. 2. Schützenmeister Benedikt Wiltsch, Sportleiterin Claudia Schäfer, Schützenkönig 2026 Valentin Kainz, Brezen- und Wurstkönig Thomas Haberhauer (König 2025, Vizekönig 2026), 1. Schützenmeister Johannes Panradl. Felix Habermann mit der Königsscheibe, auf der sein Name als Jugendkönig 2026 vermerkt werden wird.
Mit dem Anfangsschießen wurde die Schießsaison 2025/26
eröffnet. Für den besten Schützen gab es eine handbemalte Scheibe zu gewinnen.
Claudia Schäfer gelang mit einem 22,6 Teiler der beste
Schuss des Abends. Sie sicherte sich damit die handbemalte Scheibe. Platz 2
ging an Maria Haberhauer (44,3 Teiler), gefolgt von Christian Menacher (68,2
Teiler).
Allen aktiven Schützen „Gut Schuss“ bei den
anstehenden Wettkämpfen!
1. Schützenmeister Johannes Panradl mit der Gewinnerin der Anfangsscheibe 2025/26 Claudia Schäfer
Zunächst
wurden die Jahresmeister ermittelt und mit Preisen geehrt. In die Jahresmeister-Endwertung
kam, wer es auf mindestens zwanzig 20er-Serien in Training und Wettkampf
geschafft hatte. Der Ringdurchschnitt aus diesen 20 Serien war ausschlaggebend
für die Ermittlung der Jahres-Vereinsrangliste.
Jahresmeisterin
mit dem Luftgewehr wurde Anna Haberhauer mit einem Ringschnitt von 198,90
Ringen, vor Thomas Haberhauer mit im Schnitt 197,00 Ringen. Auf Platz 3 landete
Maria Haberhauer (193,35).
Die
Jahreswertung Luftpistole konnte Richard Seemüller mit im Schnitt 179,35 Ringen
für sich entscheiden. Platz 2 belegte Mirko Wendler (176,10) vor Erwin
Heidenkampf (175,50).
Die geehrten Sieger
Kindsscheibe
Als besonderes Zuckerl wurde an diesem Abend auch eine Kindsscheibe, die vom 1. Schützenmeister Johannes Panradl anlässlich der schon etwas zurückliegenden Geburt seines Sohnes gestiftet wurde, ausgeschossen. Hier bewies David Brand die glücklichste Hand des Abends. Er gewann die wunderschöne Scheibe mit einem 118,42 Teiler.
Jahresendscheibe
Als Höhe- und Schlusspunkt des Vereinsjahres wurde schließlich die Endscheibe ausgeschossen. Mit großer Spannung erwarteten die Schützen am Ende des Abends die Bekanntgabe desjenigen Schützen, der den besten Schuss abgegeben hatte. Mit einem sehr guten 13,6 Teiler war Maria Haberhauer nicht zu schlagen. Sie verwies Anna Haberhauer (17,4 Teiler) und Valentin Kainz (31,0 Teiler) auf die Plätze und freute sich über den Gewinn der aufwändig handbemalten Scheibe.
Endscheibengewinnerin Maria Haberhauer mit 1. Schützenmeister Johannes Panradl
Insgesamt 11 Schützinnen und Schützen waren kurz vor Ostern beim diesjährigen Osterpreisschießen mit von der Partie. Geschossen wurde mit dem Luftgewehr oder der Luftpistole auf eine Glücksscheibe. Geschick und auch eine Portion Glück waren gefragt, um einen der drei begehrten reich gefüllten Osterkörbe mit nach Hause nehmen zu dürfen. An diesem Abend hatten Falk Schäfer, Johannes Panradl und Claudia Schäfer die glücklichsten Händchen.
Die drei Erstplatzierten (v.l.) Johannes Panradl, Falk Schäfer und Claudia Schäfer durften einen der begehrten Osterkörbe mit nachhause nehmen.
Zum letzten Rundenwettkampf in
der Niederbayernliga musste die erste Luftgewehrmannschaft des SV „Frohsinn“ Ilmmünster
bei Immergrün Ludmannsdorf antreten. Vor dem Wettkampf war klar: Gewinnt llmmünster,
bleibt Ilmmünster in der Niederbayernliga und Ludmannsdorf steigt in die
Bezirksliga ab. Gewinnt dagegen Ludmannsdorf, bleibt Ludmannsdorf in der
Niederbayernliga und Ilmmünster bliebe nur dann in der Niederbayernliga, wenn
nachfolgend Pfaffenberg gegen Kirchdorf gewinnen würde.
Dementsprechend standen die
Schützen beider Mannschaften gehörig unter Druck und es entwickelte sich ein
spannender Wettkampf. Früh zeichnete sich dabei ab, dass die Position 3 an
Ilmmünster sowie die Positionen 4 und 5 an Ludmansdorf gehen würden, so dass die
Entscheidung in knappen Duellen auf den Positionen 1 und 2 fallen würde. Und so
kam es dann auch.
Auf den Positionen 5 und 4
mussten Falk Schäfer (364:381 gegen Bettina Hainzinger) und David Brand
(370:383 gegen Günter Bachmaier) den Punkt ihren Gegnern aus Ludmannsdorf
überlassen, während Claudia Schäfer auf Position 3 mit starken 384 Ringen gegen
ihren Gegner Markus Steinbeck (380 Ringe) überraschte.
An Position 1 schoss Thomas
Haberhauer lange Zeit relativ unglücklich. Zahlreiche 9,9-er sorgten dafür,
dass er bis zum Beginn der 4. Serie meist knapp hinter seiner Ludmannsdorfer Kontrahentin
Silja Peters zurücklag. Doch als Peters zu Beginn der letzten Serie zweimal
hintereinander nur eine 8 traf, kippte das Duell und Thomas Haberhauer konnte
mit einer starken 99-er Schlussserie den Punkt für Ilmmünster holen (388:381).
So musste die Entscheidung in
diesem Abstiegskrimi an Position 2 fallen, wo die beiden langsamsten Schützen
aufeinandertrafen, die mit der Anzahl ihrer Schüsse den gesamten Wettkampf
nahezu gleichauf lagen. Dabei war die Ilmmünsterin Maria Haberhauer meist leicht
in Front. Doch immer dann, wenn es so aussah, als ob sie sich von ihrem Gegner
Rainer Bachmeier etwas absetzen könnte, sorgte sie mit einer 7 oder einer 8
wieder für Spannung. So blieb dieses Duell bis zum letzten Schuss offen und
erst, als Maria Haberhauer mit ihrem 40. Schuss den Wettkampf beendete, stand
fest, dass dieser Punkt mit 380:377 an Ilmmünster geht.
Mit diesem 3:2-Sieg sicherten
sich die Ilmmünsterer Luftgewehrschützen den Klassenerhalt und dürfen auch im
nächsten Jahr wieder in der Niederbayernliga antreten. In der Abschlusstabelle kletterte
die Mannschaft sogar noch auf Platz 3!
Glücklich über den Klassenerhalt in der Niederbayernliga – Die 1. Luftgewehrmannschaft des SV „Frohsinn“ Ilmmünster
Abschluss der Rundenwettkämpfe auch auf Gauebene
Auch auf Gauebene wurde die RWK-Saison 2024/25 inzwischen
abgeschlossen.
Die 2. Ilmmünsterer
Luftgewehrmannschaft machte es dabei besonders spannend. Im letzten
Rundenwettkampf, in dem der direkte Absteiger aus der B-2-Klasse ermittelt
wurde, traf Ilmmünster auf Enzelhausen. Mit einem Mannschaftsergebnis von 1422
Ringen behielt Ilmmünster die Oberhand über Enzelhausen (1391 Ringe). Der
Klassenerhalt in der B-2-Klasse konnte so im letzten Moment gesichert werden.
Weniger glücklich als die Luftgewehrschützen agierten in der
abgelaufenen Saison die beiden Luftpistolenmannschaften. Beide
Luftpistolenmannschaften beendeten die Saison in der Gruppe A bzw. C als
Gruppenletzter und werden in der nächsten RWK-Saison eine Klasse tiefer an den
Start gehen.
Am 6. Dezember fand anlässlich des Gedenktags des hl. Nikolaus von Myra das traditionelle Nikolausschießen statt, bei dem heuer mit 21 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung verzeichnet werden konnte. Geschossen wurde auf eine Glücksscheibe. An diesem Abend die glücklichste Hand bewies Marek Püstel, der sich mit großem Abstand den 1. Preis sicherte. Aber auch für alle anderen Teilnehmer gab es süße Preise zu gewinnen.
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